Sie waren weder Männer noch Frauen, sie waren beides in einem. Sie waren in sich rund und von starker Natur.
Vielleicht wäre diese Erfindung auch eine runde Sache geblieben, wenn sich nicht eines Tages der Kugelmensch an die Tafel der Götter herangewagt hätte …
Die Künstler schneiden aus der Papierbühne eine Geschichte, die beim Gastmahl der Philosophen von Aristophanes erzählt und von Platon später aufgeschrieben wurde. Die Inszenierung lebt durch ihre bildhafte Darstellungsform.
Schnitte und Risse, Projektionen und Malereien lassen die Welt auf dem Papier entstehen.
Ob die Teller der Götter noch immer leer sind, warum wir nur noch zwei Arme und Beine haben und woher die Sehnsucht kommt, jemanden zu finden, der an unsere Seite passt – all das wird auf dem Tischtuch der Götter sichtbar.










